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Süchtelns Geschichte

Süchteln

Süchtelns erste Erwähnung geht bis in das 12. Jh. zurück. Die Grundherrschaft übte die Kölner Benediktinerabtei St. Pantaleon aus. Von den Inhabern der Vogteirechte, den Grafen von Kessel, gelangte die Herrschaft über Süchteln an die Grafen (später Herzöge) von Jülich. Sie ließen Süchteln im Amt Brüggen befestigen und gewährten ihm 1558 Stadtrechte, die es 1798 verlor und erst mit der preußischen Städteordnung 1856 wiedererlangte.

Weberbrunnen in Süchteln

Jahr

Ereignis

1116
Die Kölner Abtei St. Pantaleon hat in Süchteln einen Hofesmeier zur Verwaltung ihres Grundbesitzes.

1220
Gründung des Stiftes St. Balbina in Rade

1240
erste Erwähnung der Pfarre Süchteln

1304     
Süchteln, das bisher zur Herrschaft Grevenbroich gehörte, kommt an den Grafen von Jülich.

1404
Süchteln wird als befestigtes Dorf, 1405 als Stadt bezeichnet

1423
erhält Süchteln Marktrecht

1481
Neubau der gotischen Kirche

1498
erste Erwähnung der Irmgardis-Kapelle (Bild links)

 

Schöne Gasse mit alten Häusern in Süchteln

 

Jahr

Ereignis

1880

Erscheinen der ersten Tageszeitung (Süchtelner Zeitung)

um 1880

Einsatz des mechanischen Webstuhls, der viele Handwebstühle ersetzt und zu einer großen Arbeitslosigkeit führt.

1906

Eröffnung der Provinzial Heil- und Pflegeanstalt

1921

Orthopädische Provinzial-Kinderklinik

1942

Deportation der letzten jüdischen Gemeindemitglieder

1945

Die Stadt bleibt weitgehend von Kriegsschäden verschont.

1959 - 1962

Die Textilindustrie befindet sich in einer tiefgreifenden Strukturkrise

1970

Zusammenschluss mit Dülken und Viersen zur neuen Gesamtstadt Viersen.

1973Süchteln erhält einen Autobahnanschluss

 

Weiterführende Informationen

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Ortsteil Süchteln
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