Aktuell in der Galerie

Die Städtische Galerie im Park kann zurzeit wegen der Regelungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht besucht werden.


Galerie im Park zeigt Kunstwerke rund um das Thema Tanz

Begleitausstellung zum Festival "tanz nrw 21"

Mit dem Festival „tanz nrw“ wird Nordrhein-Westfalen alle zwei Jahre zur Plattform für den zeitgenössischen Tanz. Neun Städte zeigen vom 28. April bis 9. Mai 2021 ausgewählte Tanzproduktionen. Viersen ist seit der ersten Ausgabe im Jahr 2007 als Veranstaltungsort dabei und in diesem Jahr zum ersten Mal Eröffnungsstadt.

Das Thema Tanz greift aus diesem Anlass auch eine Ausstellung der Städtischen Galerie im Park auf und zeigt in Kunstwerken verschiedenster Techniken, wie es bereits Generationen von KünstlerInnen inspirierte.

Basierend auf ihrem Bühnenstück „Die Schöpfung“ widmet sich die Kompanie HARTMANNMUELLER dem Raum zwischen Natur, Gesellschaft und Wissenschaft. Simon Hartmann und Daniel Ernesto Mueller bedienen sich dabei an den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde, um den seltsamen Netzwerken, die sich um die Welt spannen, auf die Schliche zu kommen. Sie errichten ein Laboratorium, das wilde Knospen treibt und das Selbstverständnis des Menschen als Krone der Schöpfung hinterfragt.

Nur ein einziges Mal konnte 1941 das „Lackballett“ des Bauhaus-Meisters Oskar Schlemmer aufgeführt werden. Im Jahr 2018 setzte das „Theater der Klänge“ in Düsseldorf die Idee 77 Jahre später in neuer Gestalt fort und brachte die Produktion „Das Lackballett – Ein letzter Farb-Klang-Rausch von Oskar Schlemmer“ zur Aufführung. Schlemmers Figurinen wurden neu interpretiert mit dem Blick auf Material und Farbe. Die Fächerfigurine, Fotos und Grafiken geben in der Ausstellung nun Einblicke in diese zeitgenössische Farb- und Formperformance.

Etwa 20 Skulpturen und zahlreiche Graphiken, entstanden an der Schwelle zum 20. Jahrhundert, präsentieren im Kabinett „Tanz ins Zwanzigste“ eindrucksvoll, wie die Künstler Bewegung, Leichtigkeit und Beschwingtheit einzufangen wussten. Diese Arbeiten stammen aus der Sammlung der LETTER Stiftung, Köln.

Getanzte Augenblicke zu bannen, darin besteht die große Kunst der Fotografin Ursula Kaufmann. Ihre Aufnahmen aus Aufführungen des Tanztheaters Pina Bausch inspirierten den namhaften, in Essen lebenden Bildhauer Johannes Brus zu Skulpturen von Tänzerinnen. Erstmals sind nun Figuren und Fotos vereint zu sehen.

Ein besonderes Feingefühl für den richtigen Moment beweist auch die erst 26jährige Fotografin Eva Berten aus Nettetal. Selbst Tänzerin seit Kindertagen liegt es ihr am Herzen, die Vielseitigkeit des Tanzes zu zeigen. Ihr Fokus liegt stets auf den TänzerInnen, die sie minimalistisch in Szene setzt und mit symmetrischen Bildkompositionen und starken Linien in den Vordergrund rückt, um den kurzen Augenblick einer flüchtigen Bewegung festzuhalten.

Neue Tuschzeichnungen der in Mönchengladbach lebenden Maria Lehnen runden den Blick auf den „Tanz in der Kunst“ ab.


Kunstgenerator-Stipendiatin 2021

Isabell Schulte ist die Stipendiatin für das Jahr 2021.

Isabell Schulte ©

Die 1987 in Eckernförde geborene Künstlerin studierte von 2010 bis 2012 Malerei und Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Anschließend nahm sie ein Studium der bildenden Kunst an der Universität der Künste in Berlin auf, welches sie 2016 als Meisterschülerin von Christine Streuli abschloss. Mehrere Stipendien und Förderungen wurden ihr bereits zuteil, so verbrachte sie ein Semester als Erasmus-Stipendiatin in Istanbul.

Isabell Schulte hat im März 2021 ihre neue Wohn- und Arbeitsstätte in der Alten Lateinschule in Viersen bezogen.

Weitere Informationen zum „Kunstgenerator“ gibt es unter www.new.de/kunstgenerator/.



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Telefon: 02162 101-160
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Pitzen, Jutta
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Öffnungszeiten Galerie: Di. - Sa. 15-18 Uhr
Sonntags 11-18 Uhr

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