Maskenpflicht

Eine Sammlung von Verweisen (Links) auf weitergehende Informationen finden Sie am Ende dieser Seite. Diese Seite dient Ihrer Information. Die rechtsverbindlichen Regelungen finden Sie auf den Internetseiten der Landesregierung NRW, zum Beispiel hier: https://www.mags.nrw/erlasse-des-nrw-gesundheitsministeriums-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie )

 

Die Corona-Schutzverordnung

Das Land Nordrhein-Westfalen hat zuletzt am 19. Mai 2020 die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO)“ in einer neuen Fassung veröffentlicht. Diese Fassung gilt ab dem 20. Mai bis zum 5. Juni 2020. Einige Regelungen gelten auch darüber hinaus.

Ziel aller Maßnahmen ist es, die Verbreitung des neuartigen Corona-Virus zu verlangsamen. Die Verordnung formuliert es so: „Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.“

 

Was zählt als „Maske?

Die Verordnung spricht nicht von einer Maske, sondern von einer „Mund-Nase-Bedeckung“. Das kann eine textile Mund-Nase-Bedeckung in Form einer sogenannten Alltagsmaske („Community-Mask“) sein oder auch ein Schal oder ein Tuch.

 

Wann wird eine Mund-Nase-Bedeckung empfohlen?

Wenn der Mindestabstand nach dem Kontaktverbot aus „medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen“ nicht möglich ist, wird eine Mund-Nase-Bedeckung empfohlen.

 

Wann ist die Mund-Nase-Bedeckung vorgeschrieben?

Sowohl das Personal einschließlich der Inhaber als auch die Besucherinnen und Besucher müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen

  • in Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten
  • in Zoos, Tierparks, Botanischen Gärten, Landschafts- und Gartenparks in geschlossenen Räumen
  • bei Fahrstunden und Fahrprüfungen
  • im Handel, auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren, in Wettbüros
  • in Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerk und Diensleistung
  • bei der Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, wenn dabei der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann
  • beim Abholen von Speisen in der Gastronomie
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens
  • im öffentlichen Personenverkehr einschließlich Haltestellen als Nutzerin oder Nutzer
  • in Warteschlangen

 

Gibt es Ausnahmen von dieser Pflicht?

Beschäftigte in den geöffneten Betrieben dürfen auf eine Mund-Nase-Bedeckung verzichten, wenn sie durch andere Maßnahmen geschützt sind. Die Verordnung nennt als Beispiel durchsichtige Abtrennungen.

Wer ein Auto fährt, darf keine Bedeckung tragen. Für Fahrschulen gelten Sonderregeln.

Die Bedeckung darf vorübergehend abgelegt werden,

  • um eine Dienstleistung zu ermöglichen
  • wenn eine ärztliche Behandlung es erfordert
  • wenn es zwingend erforderlich ist – die Verordnung nennt als Beispiel die Kommunikation mit einem schwerhörigen oder gehörlosen Menschen

Was ist mit Kindern und Kranken?

Kinder, die noch nicht in die Schule gehen, müssen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Entscheidend ist der Schuleintritt, nicht das Lebensalter.

Wer aus medizinischen Gründen keine Bedeckung tragen kann, ist von der Pflicht befreit. In der Verordnung ist nicht geregelt, welcher Nachweis dazu geführt werden muss.

 

(Grafik: Bundesregierung) Symbolbild Leichte Sprache

Informationen zur Maskenpflicht in Leichter Sprache
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/corona-mundschutz-info_leicht_2020-04-30-lang_final_bf-1.pdf

 

 

Links:

Informationsseite des Bundesgesundheitsministeriums
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Zentrale Informationsseite des Landes NRW
https://www.land.nrw/corona

Informationsseite des Kreises Viersen
https://www.kreis-viersen.de/corona


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