Brand an der Hauptstraße

Am Sonntag, 10. September 2017, wurde die Viersener Feuerwehr um 13:08 Uhr alarmiert. Gemeldet wurde ein Brand in einer Wohnung in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße.

Erste Einsatzkräfte erreichten die Brandstelle um 13:11 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen ist das Feuer in der Küche der Wohnung ausgebrochen. Vermutlich geriet Öl in Brand. Wegen der starken Verrauchung wurde eine Wärmebildkamera eingesetzt. Dabei zeigte sich für die Feuerwehr, dass das Feuer nicht – wie in sozialen Medien berichtet – bereits gelöscht war. Die unter Atemschutz arbeitenden Kräfte im Haus wurden von außen von einer Drehleiter unterstützt.

Die Wohnungsinhaberin war beim Eintreffen der Rettungskräfte nicht mehr im Haus und wurde von Passanten betreut. Sie hatte Rauchgas eingeatmet und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Eine Person, die mit weiteren Zeugen der Frau zur Hilfe geeilt war, wurde zur genaueren Untersuchung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Eine Mitarbeiterin eines nahegelegenen Cafés klagte über Beschwerden wegen des Rauchs. Sie wurde am Ort von Rettungsdienst und Notarzt versorgt, auf eigenen Wunsch aber nicht im Krankenhaus behandelt.

Die Polizei sicherte die Einsatzstelle, an der sich viele „interessierte“ Passanten eingefunden hatten. Lindenstraße/Petersstraße waren im Bereich der Kreuzung mit der Hauptstraße während des Einsatzes gesperrt.

Im Einsatz waren Kräfte der hauptamtlichen Wache und der 1. und 2. Löschgruppe des Löschzuges Viersen sowie Rettungsdienst und Notarzt. Die Wohnung ist aufgrund der Folgen der extremen Verrauchung derzeit nicht bewohnbar. Die Brandstelle wurde nach Abschluss der Arbeiten der Feuerwehr um 14:14 Uhr an die Kriminalpolizei übergeben, die die weiteren Ermittungen übernimmt.

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