Bürgermeisterin Sabine Anemüller zur Landtagswahl am 14. Mai 2017

Die Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens und damit auch der Stadt Viersen haben über die Zusammensetzung des Landtags für die kommenden fünf Jahre entschieden. Gegenüber dem Jahr 2012 ist die Wahlbeteiligung deutlich gestiegen, fast 2700 Menschen mehr haben in unserer Stadt von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das ist ein gutes Zeichen für unsere Demokratie.

Mein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den rund 500 freiwilligen Helferinnen und Helfern in den Wahllokalen. Ohne ihren Einsatz wären die mit einer solchen Wahl verbundenen Aufgaben nicht zu bewältigen. Zusammen mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung haben sie dafür gesorgt, dass aus Stimmen in kurzer Zeit ein Ergebnis wurde.

Am 1. Juni 2017 wird sich der neue Landtag konstituieren. Nordrhein-Westfalen wird einen neuen Ministerpräsidenten bekommen und eine neue Landesregierung. Aus Sicht der Stadt Viersen ist dabei vorrangig, dass die Zeit des Übergangs in Düsseldorf möglichst wenig, im Idealfall keinen, Stillstand zur Folge hat. Welche inhaltlichen Veränderungen in der Politik der Wechsel mit sich bringt und welche konkreten Auswirkungen dies für die Stadt Viersen hat, müssen wir abwarten.

Sicher ist: Sowohl dort, wo es andere Schwerpunktsetzungen oder Ausrichtungen gibt, als auch in den Bereichen, in denen Kontinuität im Vordergrund steht, liegen viele und anspruchsvolle Aufgaben vor uns. Diese werden wir nur gemeinsam lösen können. Dabei setze ich für die Stadt auch auf das Engagement und die Kompetenz der Abgeordneten aus dem Kreis Viersen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern des kommenden Landtags und der künftigen Landesregierung gutes Gelingen und eine glückliche Hand in allen ihren Entscheidungen. Den vielen Viersener Bürgerinnen und Bürgern, die an der Wahl teilgenommen haben, danke ich dafür, dass sie sich mit ihrer Stimme für die Demokratie stark gemacht haben und wünsche mir, dass sie – und gerne noch viele Menschen mehr – dies auch bei der Bundestagswahl im September tun werden.

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