Lise de la Salle und die Französische Kammerphilharmonie


Lisa de la Salle © Stephane Gallois for Vanity Fair
© Stephane Gallois for Vanity Fair

Lise de la Salle, Klavier

Französische Kammerphilharmonie

Leitung: Philip van Buren   

Jacques Offenbach (1819 -1880): Ouvertüre zu „La Belle Hélène"

Maurice Ravel (1875 -1937): Klavierkonzert G-Dur

Georges Bizet (1838 -1875): Carmen-Suite No. 1

Jacques Offenbach: Ouvertüre zu „Orphée aux Enfers"

Maurice Ravel: Boléro

Als Symbol deutsch-französischer Freundschaft versteht sich die Französische Kammerphilharmonie und ist damit wie geschaffen für Viersen mit seiner inzwischen 46jährigen deutsch-französischen Partnerschaftsgeschichte. Das Orchester legt großen Wert auf interkulturelle Zusammenarbeit und fördert beispielsweise französische Studenten und Studentinnen an deutschen Musikhochschulen und umgekehrt. 2014 unter dem Motto gegründet „jede Note zählt", vereint die Französische Kammerphilharmonie herausragende Musiker, häufig in Deutschland lebende Franzosen, die aufgrund ihrer Ausbildung gleichermaßen in moderner wie in historischer Aufführungspraxis zu Hause sind. Was bei den Musikfestspielen Potsdam 2016 zu hören war, erklingt nun auch in Viersens „guter Stube" im Zusammenspiel des Orchesters mit der jungen Pianistin Lise de la Salle. Der namhafte deutschfranzösische Dirigent Philip van Buren umschreibt das Programm kurz als „eine französische Nacht", welche die Zuhörer nach Paris mit seinem ganz besonderen Lebensgefühl entführt. Gespielt werden Highlights des französischen Repertoires, darunter Jacques Offenbachs Ouvertüren zu „Orphée aux Enfers" und „La Belle Hélène" sowie Ausschnitte aus Georges Bizets Oper „Carmen".

Maurice Ravels ursprünglich als Ballettmusik konzipierter Boléro, die „Hymne" des 20. Jahrhunderts, bedarf keiner Vorstellung.

Am Klavier ist die 29jährige Pianistin Lise de la Salle zu erleben, deren Konzerttätigkeit sie in die Musikmetropolen weltweit führt und die laut Meinung vieler Kritiker ein Jahrhunderttalent darstellt. Sie interpretiert Maurice Ravels brillantes Klavierkonzert G-Dur, das dieser im „Geist von Mozart und Saint-Saëns" komponiert haben will, aber hörbar durch den Jazz und die baskische Volksmusik inspiriert wurde. Eine französische Nacht am Niederrhein, die ein musikalisches Feuerwerk über Viersen verspricht.

Datum 05.12.2017
Uhrzeit 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Festhalle Viersen
Hermann-Hülser-Platz 1
41747 Viersen
Typ Konzert
Zielgruppe Alle
Veranstalter Kulturabteilung der Stadt Viersen
Tel.:02162/101466 oder 101468
Heimbachstr. 12
41747 Viersen

nach oben